Antwort auf Mikl…

Antwort auf Mikl-Kickl-Leitners Falschaussagen in der Kronenzeitung. Den Abdruck dieses vor Dummheit strotzenden Machwerks erspare ich den Lesern. Eigentlich sollte man solch einen übelriechenden Mist gleich in den Müllkübel werfen. Leider lesen viele Menschen diese rechtspopulistische Kronenzeitung, deshalb meine Reaktion hierzu:

Subject: Antwort auf Mikl-Leitners Leserbrief
To: leser@kronenzeitung.at <leser@kronenzeitung.at>

Das ist wie Gehirnwäsche. Immer und immer wieder liest man solche Texte wie den Leserbrief von Frau Mikl-Leitner, der  wie grausliche Propaganda aus der Mottenkiste der Ewiggestrigen klingt: die Gleichsetzung des Nationalsozialismus und Kommunismus. Scheinbar vergessen, dass das NS Regime von österreichischen  KommunistInnen bekämpft wurde und viele dabei ihr Leben lassen mussten. Die Ideen des Marxismus haben laut Mikl-Leitner zu den „Verbrechen des Kommunismus “ geführt. Oje, da werden Birnen mit Pferdeäpfeln verglichen. Die gstudierte Wirtschaftspädagogin und Unternehmensberaterin sollte doch vielleicht mal  ein Marx Buch zur Hand nehmen. Seine Theorien und Analysen beruhen auf damalige wirtschaftliche  Gegebenheiten und Prognosen, die scharfsichtig und zutreffend waren und noch sind. Den Menschenfreund und Arzt Che Guevara als sadistischen Verbrecher darzustellen, ist lachhaft, wenns nicht so absurd wäre und zudem weit hergeholt, wenn man berücksichtigt, dass er und seine Mitstreiter das vorherige Batista Regime bezwungen haben, das nicht gerade zimperlich mit den Menschen umgegangen ist, und um das Lieblingswort Mikl-Leitners anzuwenden: verbrecherisch. 

Zu allem Überfluss tritt nun eine kommunistische Partei in Österreich zu Wahlen an, die sich sehr wohl und ständig distanziert hat von Stalin und Konsorten. Lesen Sie doch bitte mal das Programm dieser neuen alten KPÖ, dann gehen Ihnen sicher die Augen über. Diese integre Partei ist weit davon entfernt, korrupt zu sein und sich zu bereichern. (Wie andre hier, nicht wahr? )

Im Gegenteil, die Mandatare spenden einen Teil ihres Gehalts für Bedürftige und in einen sozialen Fond. Wo bitte gibts das sonst noch bei den österreichischen Parteien? Da stehen Mikl-Leitner rechtsradikale, fremdenfeindliche Äußerungen und Handlungen -nicht nur- ihres Koalitionspartners näher. Grauenhaft! Irgendwie kommt es einem vor, dass diffuse Angst vor dieser aufstrebenden KPÖ umgeht bei den herrschenden Parteien. Ja, stimmt doch tatsächlich: Es geht ein Gespenst um in Europa. Das Gespenst des Kommunismus. Zumindest in Österreich!

Sylvia Dürr

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