Regenbogenzebrastreifen

Was es nicht alles gibt. Da regt sich ein FPÖ-Gemeinderatsdepp über einen bunten Zebrastreifen vor dem Schwazer Krankenhaus auf. Bunt ist für ihn eine Perversität. Denn er sieht wohl hinter den Farben gefährliche, andersartige Dekadenz und Widernatürlichkeit, die es zu negieren und verdammen gilt. Unglaublich, dass man noch  heutzutage dergestalt ungestraft das Maul aufreißen darf. Aber in Tirol ist ja viel Scheiß möglich. Beim nächsten Regenbogen am Himmel sollte dieser Mann schleunigst die Augen schließen, denn es droht akute Gefahr der vollständigen Blindheit. Auf einem Auge ist er es eh schon. Und diese ekelhaft intoleranten  FP-Anhänger, die ihren Gemeinderats-Gesinnungsgenossen angerufen haben, auch. 

Übrigens sind farbenfrohe Zebrastreifen gut gegen monotonen, grauen Betoneinheitsbrei. Wenn man sich umschaut in Innsbruck, Schwaz etc., fallen einem hässlich graue breite Straßen auf, die graue zubetonierte Wohngebiete zerteilen. Beton, der Lieblingsstoff der Stadtplaner und Gemeinderäte. Und hie und da ein Bäumchen oder Pflänzchen.

Eigentlich sollte man jede denkbare Fassade bunt anstreichen und mit Pflanzengrün bestücken. Da hüpft das Herzerl froher und gesünder wärs auch!

Sylvia Dürr

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