Ban all jets!

„BAN PRIVATE JETS“= verbannt Privat- Jets.

Dieser Schriftzug wurde von Sportfliegern auf der Rollbahn des Innsbrucker Flughafens entdeckt. Ein Rätsel für den Flughafenbetreiber, von wem und wie dies vonstatten ging und wie man auf die Rollbahn gelangt ist. Abgesehen davon, dass der treffende Slogan beinahe schon verwischt war, sollte uns eher interessieren, was  gegen diese unnützen und anachronistischen Sportfliegerflotte zu unternehme wäre. Mal kurz nach Bozen jetten oder sonst wohin, ist heutzutage ein Unding. Gebetsmühlenartig kann man ins Feld führen, dass der Krach von oben nicht nur nerv- sondern auch Hörvermögen-tötend und der Mikrofeinstaub extrem schädlich ist. Wen kümmerts? Hauptsache, die Wintersaison 23/24 ist gut gebucht im Ausmaß des Vorpandemie-Niveaus.

Rätsel um Parole gelöst.

Das Rätsel um den Schriftzug auf der Rollbahn des Innsbrucker Flughafens ist mittlerweile gelöst. Verwischte Spuren von Wörtern wurden schon am 13. November von Klimaschützern gemalt. Die Forderungen nach Verbot dieser Jets der Superreichen solle dem Amsterdamer Vorbild folgen. Dort gebe es keinen Raum für Sport-und sonstige Kleinflieger mehr. Anzeige gegen diese Klimaschützer wurde natürlich erstattet, so wie es sich in einem Rechtsstaat gehört, und die fieberhafte Suche nach den Tätern läuft.

Ein wirklich ungelöstes Rätsel allerdings besteht darin, warum die Luftbrummer immer noch ungestraft in Tirol frech fröhlich frei fliegen dürfen. Als wären die Holiday-Charters, die im Winter bald wieder auf Innsbruck zudonnern, nicht schon Kerosindreck und Krach genug. Aber nein, der Flughafen ist eine heilige Kuh, die weiterhin kräftig gemolken werden kann. Die Besitzer, IKB, Land Tirol und Stadt Innsbruck, freuen sich mit dem Flughafendirektor und dem Tourismusmanagement über die schönen Einnahmen, die das Sport- Touristen- und Businessfliegervolk nach Innsbruck bringen. Das Geld ist allemal wichtiger als irgendeine Gesundheit irgendwelcher Anwohner. The show must go on!

Der Klimawandel findet woanders statt. Tirol isch lei oans. Und deppert dazu!

Sylvia Dürr

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